Tangente

Wirklich "alternativlos"? - Natürlich nicht!

Wir stellen die Behauptung von CDU und FWG in Frage, die Nordwesttangente sei alternativlos. Wenn Politiker das Wort "alternativlos" in den Mund nehmen, ist höchstes Misstrauen angebracht. Bei der Tangente wird mit Behauptungen argumentiert, die man so nicht stehen lassen kann.

Das fängt schon bei den Baukosten an. Immer wieder wird die Zahl von 8,3 Millionen Euro genannt. Das ist aber nur die Untergrenze der Kostenschätzungen. Der Kostenrahmen ist schon im Jahr 2004 mit bis zu 12,7 Millionen Euro angegeben worden. Sollte die Tangente tatsächlich gebaut werden, muss man nach allen Erfahrungen davon ausgehen, dass die wirklichen Kosten 10 oder 15 Jahre später noch einmal deutlich darüber liegen.

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Tangente

Akt der Verzweiflung

Neben den Fakten spricht jetzt auch der Kurswechsel der FDP dafür, dass es in Taunusstein nach der Kommunalwahl am 27. März keine Mehrheit für die Tangente mehr geben wird. Trotzdem wollte die bröckelnde Restkoalition ein Zeichen ihrer Uneinsichtigkeit setzen und hat sechs Wochen vor der Wahl Maßnahmen zur Umsetzung der Tangente beschlossen.

"Der Tangentenbeschluss kurz vor der Wahl ist ein Akt der Verzweiflung und eine Verschwendung von Steuergeldern", sagte Günter Linke, der Fraktionsvorsitzende der Grünen. "Hier geht es um langfristige Entscheidungen. Es wäre vernünftiger gewesen, das Votum der Wählerinnen und Wähler abzuwarten."

Und das sind die Fakten:

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Nordwesttangente vor dem Aus

Regionalversammlung setzt hohe Hürden

Das Parlament des Regierungsbezirks hat die Genehmigung für eine Nordwesttangente mit hohen Auflagen verbunden. Es dürfen keine weiteren Planungsschritte unternommen werden, bis die Auflagen nachweisbar erfüllt sind. Jetzt schwenkt auch noch der Ortsverband der FDP um und spricht sich gegen die Nordwesttangente aus. Damit ist die Nordwesttangente in weite Ferne gerückt.

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