Nachdem der Politikwechsel in Hessen vor vier Wochen in letzter Sekunde gescheitert war, war bald klar, dass es am 18. Januar 2009 zu Neuwahlen kommen würde. Nach gerade einmal einem Jahr waren die hessischen GRÜNEN daher am 29. November wieder dazu aufgerufen, die Kandidaten für die Landtagswahl zu bestimmen und das Wahlprogramm zu verabschieden.
Mit dabei waren auch die Taunussteiner GRÜNEN, die den Fuldaer Parteitag nutzten, um Anregungen für den kommenden Wahlkampf zu sammeln und um die Interessen Taunussteins und des Rheingau-Taunus-Kreises zu vertreten. Die Versammlung wurde von Cem Özdemir, dem Bundesvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Daniel Cohn-Bendit, Mitglied des Europaparlaments, und dem Vorsitzenden der hessischen GRÜNEN, Tarek Al-Wazir eröffnet. Gemäß dem Motto Für Hessen: Ökologisch. Sozial. Kompetent machten Sie deutlich, dass die GRÜNEN der einzige Garant für eine andere Politik in Hessen sind.
Anschließend wählten die Delegierten die Landesliste für die kommende Landtagswahl. Kordula Schulz-Asche und Tarek Al-Wazir wurden dabei mit großer Mehrheit als Spitzenkandidaten bestätigt. Die Taunussteiner GRÜNEN zeigten sich besonders erfreut darüber, dass Kai Klose, der GRÜNE Direktkandidat für den Untertaunus, auf Listenplatz 16 gewählt wurde. Mit einem entsprechend guten GRÜNEN Wahlergebnis in Hessen könnte er der erste GRÜNE Landtagsabgeordnete aus dem Rheingau-Taunus-Kreis werden. Mit Ingo Ruther (Listenplatz 26) und Ingrid Reichbauer (Listenplatz 35) wurden zwei weitere GRÜNE aus dem Kreis auf die Landesliste gewählt.
Das Landtagswahlprogramm, in dem besonders die Themen Umwelt, Bildung und Wirtschaft betont werden, wurde mit großer Mehrheit verabschiedet. Die Taunussteiner GRÜNEN bereiten sich nun auf den kurzen und intensiven Wahlkampf im Januar vor. Die zentrale Botschaft des Parteitags wollen sie dabei an die Wählerinnen und Wähler weitergeben: Nur mit starken GRÜNEN kann der Politikwechsel in Hessen gelingen.
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